Studienarbeit ‘Pietismus und Vineyard’

WeinbergHausarbeit von Peter Fluhrer zum Thema ‘Pietismus und Vineyard-Vergleich zweier christlicher Erneuerungsbewegungen’. Die Hausarbeit, die am Institut für Kulturwissenschaften an der Uni Hohenheim entstanden ist, untersucht anhand einem phänomenologischen Modell die Elemente einer Bewegung und vergleicht den Pietismus mit seiner ‘Hoffnung auf eine bessere Welt’ mit dem ‘Reich Gottes-Verständnis’ der Vineyard-Bewegung. Download (300 KB) PDF

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Wenn Gründer sich aufmachen …

Es ist Gründerzeit! So könnte man gerade meinen. Am Freitag geht es los in Stuttgart mit mehr als 25 Frauen und Männern, die sich auf den Weg machen, neue Formen von Kirche ins Leben zu rufen. Heute erhalte ich eine Anfrage von einem Start-Up Blog, der Tipps für Gründer sammelt.

Also die grundlegenden Einsichten, die wir als Vineyard zu dieser Frage gefunden haben, ist die Frage der ‘Selbstführung’ Gründer scheitern selten an den Umständen, sondern an den eigenen Grenzen. Dazu habe ich einige Dinge HIER zusammengestellt.

1. NordalbForum am 31.10.2009

Das erste Nordalbforum am 31. Oktober fand auf der Nordalb in Deggingen statt. Rund 30 Frauen und Männer aus dem Ländle haben über frische Formen von Kirche für heute nachgedacht, es wurden neue Beziehungen geknüpft und mit frischem Mut für Innovation und Veränderung gebetet und geträumt. Karlfriedrich Schaller, Pfarrer i.R. begeisterte die Anwesenden mit seiner authentischen und klaren Art. Nicht nur der Rückblick auf seine Gemeindearbeit in Tübingen, sondern auch seine Einsichten in persönlicher Jesusnachfolge, Umgang mit Menschen in einer pluralen Gesellschaft und seine Aphorismen -  ‘Auf einer Glatze kann man keine Locken drehen’ - war eine besondere Bereicherung.

Nachmittags  ging es frisch weiter mit Gesprächsrunden mit Kai Liebermeister und Claudia Hausner aus der Vineyard Filstal, die praktisch, lebensnah und nachvollziehbar darstellen, wie Jesusnachfolge im Alltag aussehen kann und welche Schritte zu gemeindenaher Diakonie möglich sind. Anbetungszeiten wurden geleitet von der Vineyard Schwäbisch Hall unter der Leitung von Martin und Heike Buchwitz. Persönlich - innig - kraftvoll - Vineyard, eben.

Impressionen des Tages …

Am 06. März 2010 wird es weitergehen. Bereits zugesagt hat Kirchenrat Dan Peter. Thema des Tages wird dann sein. Glauben weitergeben in der Postmoderne.

Maria oder Martha … die Frage welchen Weg Du wählst.

Aus meinem Sommerurlaub zurückgekehrt, denke ich nach, wie kann es gelingen ein Leben zu führen, das ausgewogen ist. Balance ist ein großes Wort. Als Leiter brauchen wir Orte der Ruhe, der Rekreation und der Reflexion.


Maria und Martha sind die zwei Prototypen für den Umgang mit Dingen. Das Aktive und das Empfangene, das Handelnde und das Reflektierende. Jesus adressiert in diesem beiden Frauen unsere Verantwortung das ‘bessere Teil’ zu suchen. Wir können Menschen nur führen, wenn wir selbst ein zuhause und eine Mitte haben.

Das Reich Gottes

Ein guter Freund sagte mir die Tage einmal: ‘Ich sehe wenig geistliche Leiter, die wirklich am Wachstum ihrer Leute interessiert sind, sondern viel mehr am Wachstum ihrer Gruppen oder Bewegungen. Das machte mich sehr nachdenklich. Ich habe mich ertappt gefühlt. Was zählt? Was hat Bedeutung? Was trägt in den Augen Gottes?


Laurence Freeman entfaltet das Gleichnis von der Perle im Acker und ich empfinde neu was es heißt, in Seinem Reich zu leben. Das Leben Jesu erwarten und umarmen und teilen mit Menschen, die es brauchen.

Schwäbisch … die Weltsprache 10/10 - die Krönung


Transformation … was hat Kraft?

In den letzten Wochen beschäftigt mich die Frage, was es bedeutet Jesus ähnlich zu werden und ich finde mich immer wieder bei den mönchischen Traditionen nachsehend, was sich durch jahrhundertelange Tradition bewährt hat. Wie kann solide Transformation gelingen, sodass Jesus durch mein Leben sichtbar wird? Keine leichte Frage.


Laurence Freeman ist ein amerikanischer Benediktiner, der - wie es den Amerikanern zu eigen ist - schlicht und kompakt - Fragen des inneren Gebets darstellt. Sehr fein. Sehr klar. Ich werde in den kommenden Tagen immer wieder Veiträge von ihm hier veröffentlichen.

Schwäbisch … die Weltsprache 9/10


Es ist Gründerzeit!

Menschen landauf und landab denken über neue Wege nach, wie wir für den postmodernen Menschen geistliche Heimat bauen können.  Neue Formen sind Gespräch, wie missionale Gemeinschaften, Clusters oder Mission Shaped Communities (MSCs). Wir wollen  engagierten GründerInnen ermöglichen, gemeinsam mit ihrem Team zu starten oder allen, die bereits auf dem Weg sind, konkrete Begleitung bieten.

Die Gründung neuer ‚Biotope der Hoffnung‘ ist eines der letzten Abenteuer unserer Zeit. Risikoreich, anspruchsvoll, fordernd und eine Lebensaufgabe und Berufung, für die sich wirklich zu leben lohnt.

Das Pflanzen und Multiplizieren ist eine zutiefst übernatürlich natürliche Sache – ein Zusammenwirken von göttlichen Absichten und menschlichem Gehorsam mit einem Ziel: ‚Die Pflanzung, durch die der Herr seine Herrlichkeit zeigt.’

Sei mit dabei - 16 Monate - 8 Module - 8 Online-Sessions

Alles Einzelheiten, Inhalte und Anmeldungsmöglichkeit unter www.gründertraining.com.

L.E.A.D.-Workshop auf der Zeltstadt 2009

Auch dieses Jahr konnten wir mit mehr als 50 Teilnehmern der Zeltstadt einen L.E.A.D.-Workshop durchführen. Schüler, Studenten, Familienmangerinnen und Führungskräfte aus Wirtschaft, Sozialem und Kirche haben sich zusammengefunden, um die Grundlagen werteorientierter Führung zu erarbeiten. Inhalte, wie bspw. Formen von Gemeinschaft, Lebensstil eines Jesusnachfolgers, Grundsätze der Führung, eine geistlich inspirierte Vision empfangen und weitergeben oder die 12 Kompetenzen gesunder Leiterschaft waren Inhalt der Tage. Hier geht es zum PICASA-Webalbum.