„Wenn Gründer sich aufmachen“ – hieß es im Dezember 2009 in Stuttgart. Letzte Woche haben sich die Gründer aus den unterschiedlichen Regionen Deutschlands zum dritten Mal getroffen. Einen Einblick in das Modul 3 des Gründertrainings der Vineyard D.A.CH. in Stuttgart und in den Stand “ihres Gründungsprojekts” gibt uns Simone Kannenwischer:
OnlineRedaktion (OR): Simone - „Schritte gehen“ heißt das Thema von Modul 3. Es ist ja definitiv ein eher großer Schritt, sich für ein Gründungsprojekt zu entscheiden. Welche Schritte bist du bisher schon gegangen auf dem Weg zu „deiner Gründung“? Was liegt hinter dir?
Simone: Ein Blick in die Vergangenheit – das ist gut – der erste Schritt war auf jeden Fall, mich mit meinem Team zu finden. Es ist gar nicht so leicht, Menschen zu finden, die das gleiche Herz haben, die gleiche Vision teilen. Und die dann auch noch bereit sind das gewohnte Sicherheitsumfeld hinter sich zu lassen um eine neue Gründung zu starten. Aber mit Judith und Basti habe ich ein Team gefunden, mit denen es losgehen kann.
OR: Was waren eure gemeinsamen Schritte als ihr euch gefunden hattet?
Simone: Da gings dann erst richtig los. Wir starteten mit dem Prozess – Was ist unsere Vision? Was kristallisiert sich raus? Wo solls hin gehen? Die Zeit war geprägt von viel Gebet und vielen Fragen wie z.B.: Wie will uns Gott eigentlich gebrauchen?
OR: Wie kams dazu dass ihr mit dem Gründertraining gestartet seid?
Simone: Ohne Werkzeug loszugehen wäre echt schwer gewesen. Für uns ist es eine super Zurüstung für den Startschuss, eine echt gute Vorbereitung. Außerdem ist es gut, weiter mit Marcus unterwegs zu sein.
OR: Wenn du an die Zukunft denkst, was wird wohl das schönste Erlebnis werden? Worauf freust du dich am meisten?
Simone: (lacht) Ich freu mich am meisten, wenns dann richtig los geht. Wenn die Planungsphase vorbei ist. Wir stehen grade vor der Entscheidung, in welche Stadt wir ziehen sollen und ich bin sehr gespannt auf die Menschen, die ich kennenlernen werde. Wenn Beziehungen wachsen, wenn Menschen offen sind für Jesus und wir Menschen des Friedens treffen. Die Krönung wäre, wenn Menschen wirklich anfangen ein jesusmäßiges Leben zu führen und ich sie dabei begleiten darf.
OR: Von den vielen Impulsen beim Gründertraining – welche haben dich da am meisten voran gebracht?
Simone: Wenn ich ans erste Modul denke, dann war am wichtigsten zu hören, dass jeder seine Stärken hat und unser erster Schritt sein sollte, diese zu stärken.
Im zweiten Modul war der Punkt “gemeinsam Visionen entwickeln” entscheidend. Auch für den Start mit dem Team. Die Frage: Worüber sprechen wir eigentlich? Dann der gemeinsame Prozess, die Vision aufs Papier zu bringen und zu merken, dass andere sich begeistern lassen von unserer Idee.
Jetzt aktuell beim 3. Modul wurde mir klar, wie wichtig es ist, einen Plan zu haben. Um nicht nur reagieren zu müssen, sondern einfach eine Klarheit zu haben, um dann spontan agieren zu können.
OR: Kreative Arbeitshefte, Teamcoachings, Telefonkonferenzen, über 20 andere Gründer und super viele Impulse von Marcus, Jochen und Roger - Wovon profitierst du und dein Team am meisten?
Simone: Wir als Team nehmen einfach alles auf was wir kriegen können. Die Werkzeuge die wir kennenlernen, praktische Sachen wie: Schreibt eure Vision auf!, Wer hat wo den Hut auf? Das ist alles sehr hilfreich, denn dann kann man gut gemeinsam weiterarbeiten. Oder auch die Möglichkeit von anderen Gründern zu hören – das macht wirklich Mut.
OR: Welche Schritte wirst du nach diesem Modul gehen?
Simone: Ich werde ganz konkret meine nächsten Wochen planen um zu schauen, wo meine Prioritäten liegen. Mit dem Team ist der nächste Schritt einen Zwei-Jahresplan zu entwickeln um Klarheit zu bekommen für unsere nächsten Entscheidungen.
OR: Wow - da bin ich gespannt, was ihr erlebt - Herzlichen Dank Simone.
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