So nicht ganz unberührt läßt mich dieser Tage, was in den USA so an Wahlkampfgetümmel vor sich geht. Heute gerade aus dem Sommerurlaub zurück gekommen sehe ich mir in YouTube zusammen mit meiner Frau die Antrittsrede von Barack Obama vor 80.000 Amerikanern an. Just an dem Tag gehalten, an dem vor 45 Jahren Martin Luther King die größte Rede seines Lebens hielt und die noch heute unzählige Menschen inspiriert und sie nicht vergessen läßt - es gibt etwas Größeres für das es sich zu leben lohnt.
Wenn ich Obama zuhöre, so fasziniert mich die Integrität, die Umsicht und der Mut dieses Leiters. Ob er die Wahl gewinnt? Es wäre den Amerikanern und der Restwelt dieses Planeten zu wünschen. Wir werden sehen.
Zur Erinnerung … Der ‘Prediger’ wie er in der Rede Obamas genannt wird: March on Washington for Jobs and Freedom …. aus Wikipedia … Präsident Kennedy legte als Reaktion auf die anhaltenden Demonstrationen am 19. Juni 1963 dem US-Kongress eine Gesetzesvorlage zur weitgehenden landesweiten Gleichberechtigung vor. Im Sommer 1963 wurde innerhalb von 4 Monaten in 196 Städten 841 Mal demonstriert. Am 22. Juli trafen Führer der verschiedenen Schwarzenbewegungen mit dem Präsidenten im Weißen Haus zusammen, wo Kennedy versuchte, King und die anderen davon zu überzeugen, dass der geplante March on Washington for Jobs and Freedom (etwa: Marsch nach Washington für Arbeit und Freiheit) in Washington (D.C.) angesichts des Gesetzesvorschlags zu einem schlechten Zeitpunkt komme. Doch King wollte die Demonstration wie geplant verlaufen lassen. Der Marsch sollte nochmals, diesmal in der Landeshauptstadt, die Massen für die Probleme der Schwarzen sensibilisieren und die konservativen Politiker zu einem Einlenken bewegen.
Am 28. August 1963 demonstrierten friedlich mehr als 250.000 Menschen, darunter 60.000 Weiße und neben King sechs weitere schwarze Führer, auch um die Bürgerrechts-Gesetzgebung Präsident Kennedys zu unterstützen. Hier hielt King seine wohl bekannteste Rede I Have a Dream. Nach dem Marsch auf Washington begann FBI-Chef Hoover intensiv, King und andere Bürgerrechtler zu bespitzeln.
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