Archiv für Mai 2010

Bald nächstes Gründertraining in der Schweiz

Der Mai begann für mich mit einem interessanten und verheißungsvollen Treffen. Am 5. Mai war ich mit Mitarbeiten von Vineyard Empowerment und Verantwortlichen der ISTL (International Seminary and Trainingcenter of Leadership) Schweiz unter der Leitung von Heinz Strupler nahe Zürich zusammen gekommen, um das Gründertraining der Vineyard auch in der Schweiz zu starten.

Die ISTL wurde im Jahr 2005 in Zürich gegründet. Ihr Anliegen und Wunsch ist ein neuartiges Trainingsprogramm zu starten, in dem junge Menschen auf eine ganzheitliche Art und Weise für ihren zukünftigen Dienst trainiert und ausgebildet werden. Heute bietet die ISTL ihr Programm bereits über die Grenzen Europas hinaus.

Die Vision der drei- bis vierjährige theologische Ausbildung:  Schwerpunkten in Leiterschaft, Gemeindegründung, pastoraler Dienst und Evangelisation zu legen, führte über einzelne Beziehungen nun zur konkreten Zusammenarbeit.

Das Gründertaining von Vineyard Empowerment, das in Deutschland schon angefangen hat, hat sich bereits als wertvolles „Tool“ und Vorbereitung für die Umsetzung unterschiedlicher Projekte im Bereich des Gemeindebau erwiesen. Sein flexibles und praxisorientiertes Programm ist für jeden Hilfreich, der sowohl einzelne Dienstbereiche oder eine Gemeinde starten, bauen oder erneuern möchte. Besonders wertvoll: Für jeden Teilnehmer gibt es ein persönliches Coaching, um die erarbeiteten Inhalte auch situationsbezogen besser umzusetzen. Ein Angebot, dass ISTL seinen Studenten und natürlich der Schweiz nicht vorenthalten will!

Das Thema „Gründung“, bleibt ein wichtiges Thema, wenn Gemeinden und Leiter in Verantwortung ihren Auftrag: Gottes Reich zu bauen mit Leidenschaft umsetzen wollen. Gemeinsam haben wir uns vorgenommen schon 2011 im Raum Zürich das Training zu starten. Damit möglichst viele davon profitieren, wird dieses Seminar nicht nur für Studenten, sondern offen für interessierte Menschen außerhalb der ISTL Familie angeboten.

Bis es endlich los geht, wird es noch einige praktische Dinge zu klären geben. Bis dahin freue ich mich auf die Zusammenarbeit und weitere Planung mit den Mitarbeitern von ISTL. Ich bin gespannt, wie die Teilnehmer mit ihren unterschiedlichen Projekten vom Training profitieren werden.

Mehr zum Inhalt und weiteren Angeboten zum Gründertrainings findet man hier.

Jesus House kommt nach Stuttgart

Alles neu bei JesusHouse? JesusHouse hat sozusagen einen neuen Anstrich! Aber schaut selbst –> JesuHouse 2010/2011 Info-Film

jesushouseAußerdem:
Der Mitarbeiterkongress für die Region Stuttgart findet am 03.07.2010 im CVJM Stuttgart statt! Vernetz dich und sei dabei! Für JesusHouse-Neulinge und alle JesusHouse-Profis - der JesusHouse-Kongress wird euer Tag um durch zu starten!

Die JesusHouse-Band Gracetown lässt auch schon von sich hören - Du bleibst! Das Video zum Song findest du hier.

Gründerzeitbeiträge - kurz, knackig und frisch aufgbereitet

Interview mit Matthias Karcher - Vineyard Berlin Köpenik -Thema: Gründerzeit auf Facecbook

matthias-karcher.jpgOnlineRedaktion: Matthias, erzähl uns kurz: Wer bist du? Was machst du? Wo lebst du?
Matthias:
Ich bin 34 Jahre, verheiratet mit meiner wundervollen Frau Deborah. Wir haben drei Kinder und wohnen im Berliner Osten, in Köpenik.  Angestellt bin ich bei einer Hilfsorganisiation in Berlin und bin zuständig für alles, was mit Onlinemedien zu tun hat und betreue verschiedne Campagnen. Meine Leidenschaft gilt allerdings der Gemeindegründung.

Online Redaktion: Warum kannst du, Matthias, uns was zu der Internetplattform Gründerzeit bei Facebook sagen?
Matthias:
Seit Ende des letzen Jahres betreue ich die Fan-Seite - wie auch den Blog Gründerzeit. Ich sorge dafür, dass dort regelmäßig Einträge stattfinden und die Kommunikation gut gelingt.

Online Redaktion: Wer außer dir soll und kann bei Gründerzeit posten?
Matthias: A
uf der Fan-Page sind es in erste Linie Leute, die selbst auch Gemeinden gründen und Leute aus dem “churchplanting-Team” von vineyard (Marcus, Roger und Jochen). Außerdem findet man immer die aktuellen Beiträge von www.gruenderzeiten.wordpress.com. Bei Facebook soll es aber vor allem um einen Erfahrungsausstausch, also eine Art “learning community” gehen. Erfolge, Misserfole und Co  sollen dort geteilt werden.

Online Redaktion: Was war dein persönlicher Lieblingsartikel in den letzten Wochen?
Matthias: Das ist eine Frage die echt reizvoll ist zu beantworten (denkt nach). Der Vortrag von Martin Bühlmann - Vorwärts scheitern. Martin beschreibt darin, dass Neues wagen auch  beinhalten kann zu scheitern. Konkret bedeutet es, auf der einen Seite die Angst abzulegen und die eigegen Fehlentscheidungen auch zu akzeptieren. Sie gehören auch zum “gründen” dazu. Das ist wie Fahradfahren lernen. Aufgeben ist keine Lösung.

Online Redaktion: Wenn du einen Wunsch frei hättest für dein eigenes Projekt in Köpenik, was wäre das?
Matthias: Für mich wäre es ganz klar. Wir wünschen uns zwei, drei junge Ehepaare, die dieses Abenteuer Gemeindegründung mit uns umsetzen würden. Wir sind eher alleine in unserem Alter und wären sehr erfreut über weitere Menschen, Singles oder Ehepaare, die dieses Abenteuer mit uns erleben wollen. Wir erstellen dafür gerade einen kleinen Clip. –> Hier findet ihr den demnächst.

Online Redaktion: Eine letzte Frage Matthias: Was verpasst man, wenn man die aktuellen Infos von “Gründerzeit” nicht aboniert?
Matthias: Gute Frage - man verpasst gute Artikel rund um das Thema Gemeindegründung. Hier gibt es praxisnahe Ideen, Themen wie z.B. “Menschen gewinnen”, es gibt gute Diskussionen wie: “Wie ruiniere ich eine Gemeinde”. Man kann dann wieder für sich bedenken, wie mans selber machen würde. Außededm gibt es immer wieder neue “Spots” aus der ganzen Welt - wie missionshaped communities oder Ähnliches. Die Beiträge sind kurz, knackig und frisch aufgbereitet. Also rundum lohnenswert. Jeder und Jede ist eingeladen, ein Teil der Community zu werden und andere dazu einzuladen.

Online Redaktion: Matthias - herzlichen Dank für deine Antworten - wir sehn uns bei Facebook!

JMedien - eine Webseite rund um Christliche Medien

jmedienMan steht immer wieder vor der Situation ein gutes Buch kaufen zu wollen aber nicht zu wissen wo und wie man es finden soll. Keine Frage, es gibt genug von ihnen, doch sie auch bald in den Händen zu halten ist eine andere Sache. Eine Hilfe bei der Auswahl zu sein ist eines der Anliegen die die noch recht junge Webseite JMedien verfolgt.

Neben Büchern, Musik und Filmen, findet man auf der Webseite immer wieder Interviews mit anderen Christen und aktuelle Termine für z.B. Konzerte oder Seminare. Außerdem werden auch Berichte zu Künstlern (Musiker, Redner, Autoren) gegeben um die Leute hinter den vorgestellten Medien mal näher kennenzulernen und zu verstehen, aus welchen Hintergründen sie kommen und was ihre Anliegen sind.

Die Seite entstand aus der Idee heraus, Christen eine Anlaufstelle für empfehlenswerte Medien zu geben. Denn seien wir ehrlich, mittlerweile sind wir von Medien umgeben und das oft, ohne uns darüber bewusst zu sein. Aus persönlichen Berichten und Empfehlungen anderer stellt Viktor Peters auf JMedien immer wieder neue Artikel für Leser zur Verfügung. Schaut gerne vorbei und macht euch ein eigenes Bild der Webseite. Vielleicht werdet auch ihr bald zu einem regelmäßigen Besucher werden.

http://www.jmedien.de/

Interview mit Jochen Hackstein zum Gründertraining in Berlin 2010

jochen hacksteinJochen Hackstein lebt in Berlin und ist
zusammen mit seiner Frau im Leitungsteam
der Evangelischen Laienbewegung
“Vineyard Netz Berlin e.V.”.

OnlineRedaktion: Im Herbst steht das Gründertraining in Berlin an. Was sind deine Hoffungen, nachdem die erste Runde in Stuttgart so gut angelaufen ist?

Jochen: Ich liebe einfach meine Stadt Berlin und die fünf neuen Bundesländer. Es gibt so viele Menschen, die noch nie die Chance hatten, das Evangelium auf eine Art und Weise zu hören, die für sie verständlich ist. Ich glaube einfach daran, dass Gemeindegründung die beste Möglichkeit ist, das Evangelium zu streuen. Meine Hoffnung ist, dass wir möglichst viele Gründer finden, fördern und dann auch freisetzen, um einen möglichst guten Job zu machen.

gründertrainingOnlineRedaktion: Jochen du bist selbst Gründer einer Vineyard in Berlin. Gab es etwas Vergleichbares wie das Gründertraining, als du selbst losgelegt hast?

Jochen: Zumindest war mir nichts bekannt. Ich habe mich durch diverse Materialien gearbeitet, wie z.B. den Gemeindegründungswerkzeugkasten von Bob Logan. Das Gründertraining hat aber eine ganz andere Dynamik. Hier ist man zusammen mit anderen Gründern, man bekommt Coaching, man kann erfahrenen Gründern Löcher in den Bauch fragen, man wird auf die wichtigsten Dinge aufmerksam gemacht. Kurz: so etwas hätte ich mir damals auch gewünscht.

OnlineRedaktion: Wenn du an eure Anfangszeit denkst, an welchen Stellen hättest du dir damals besonders Unterstützung gewünscht?

Jochen: Ich muss sagen, dass wir in Berlin viel Unterstützung durch verschiedene Menschen aus der Vineyard Bewegung bekommen haben. Sowohl einfach nur Ermutigung durch Besuche, als auch hilfreiche Tipps durch erfahrene Personen. Ich denke aber, dass ist eher die Ausnahme und hat mit der besonderen Situation von Berlin zu tun. Ich habe mir damals Coaching auch von Außerhalb gesucht, weil dies so innerhalb unserer Bewegung noch nicht etabliert war.

OnlineRedaktion: Für wen ist das Gründertraining geeignet Jochen, welche Voraussetzungen braucht man, um sich anzumelden?

Jochen:
Generell ist es für Menschen, die irgendetwas gründen möchten. Wir haben festgestellt, dass das Wort „Gemeindegründung“ so groß klingt und dass sich das nicht gleich alle zutrauen. Es kann aber durchaus sein, dass jemand eine Kleingruppe gründet, diese wächst, sich teilt und plötzlich 20-30 Menschen da sind. Eigentlich ist das dann schon eine schöne Gemeinde.

Man kann also sagen, dass das Gründertraining etwas für Menschen ist, die
- sich auf die Gründung vorbereiten
- im Prozess der Gründung sind (also die ersten 1-3 Jahre)
- und für Menschen, bei denen die Gründung aufgrund verschiedener Umstände einen längeren Zeitraum in Anspruch nimmt.

OnlineRedaktion: Zum Schluss noch eine Frage: Warum engagierst du dich bei einem Projekt, dass andere Christen dabei unterstützt, Gemeinden zu gründen? Was ist deine persönliche Motivation?

Jochen: Ich liebe Jesus und ich liebe die Menschen, die ihn noch nicht kennen. Ich wünsche mir, dass sie eine Möglichkeit finden, ihn kennen zu lernen. Ich wünsche mir, dass Christen ihr Leben verschenken an diejenigen, die noch Jesus fern stehend sind. Und ich glaube, dass dieses Verschenken am besten im Rahmen einer Gemeinschaft geht. Deswegen träume ich von hunderten von neuen Gemeinden in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ich hoffe und bete, dass durch dieses Gründertraining Menschen ermutigt und ausgerüstet werden, solche Gemeinschaften der Liebe Gottes zu gründen.

OnlineRedaktion: Herzlichen Dank für diesen Einblick und den ermutigenden Ausblick.