Nordalb-Forum am 6. März 2010

Wie kann Nachfolge Jesu Christi in einer postmodernen Gesellschaft authentisch und überzeugend gelebt werden?
Beim NordalbForum geht es um frische Ausdrucksformen des Glaubens. Wir wollen geistliche Erneuerung beim Einzelnen fördern und Menschen befähigen, in Gemeinde und Gesellschaft hineinzuwirken. Gemeinsam mit den Teilnehmern suchen
wir nach neuen Wegen, um die vielfältigen Dimensionen des Reiches Gottes zu leben.

Am 6. März unter anderem mit Kirchenrat Dan Peter, Unternehmensberater Lars Stängle und Gernot Elsner, dem Leiter von Gospeltribe …. E-Flyer Nordalb-Forum 03_2010 (PDF) 1,25 MB

1. NordalbForum am 31.10.2009

Das erste Nordalbforum am 31. Oktober fand auf der Nordalb in Deggingen statt. Rund 30 Frauen und Männer aus dem Ländle haben über frische Formen von Kirche für heute nachgedacht, es wurden neue Beziehungen geknüpft und mit frischem Mut für Innovation und Veränderung gebetet und geträumt. Karlfriedrich Schaller, Pfarrer i.R. begeisterte die Anwesenden mit seiner authentischen und klaren Art. Nicht nur der Rückblick auf seine Gemeindearbeit in Tübingen, sondern auch seine Einsichten in persönlicher Jesusnachfolge, Umgang mit Menschen in einer pluralen Gesellschaft und seine Aphorismen -  ‘Auf einer Glatze kann man keine Locken drehen’ - war eine besondere Bereicherung.

Nachmittags  ging es frisch weiter mit Gesprächsrunden mit Kai Liebermeister und Claudia Hausner aus der Vineyard Filstal, die praktisch, lebensnah und nachvollziehbar darstellen, wie Jesusnachfolge im Alltag aussehen kann und welche Schritte zu gemeindenaher Diakonie möglich sind. Anbetungszeiten wurden geleitet von der Vineyard Schwäbisch Hall unter der Leitung von Martin und Heike Buchwitz. Persönlich - innig - kraftvoll - Vineyard, eben.

Impressionen des Tages …

Am 06. März 2010 wird es weitergehen. Bereits zugesagt hat Kirchenrat Dan Peter. Thema des Tages wird dann sein. Glauben weitergeben in der Postmoderne.

Fringe Vineyard … was tut sich am Tellerrand?

Finge … offen für Neues!Neue Formen treten am Rand auf und bilden neue Bewegungen oder finden langsam den Weg in den Mainstream. Bei den Interviews mit Leitern aus dem englischen Raum kam immer wieder die Aussage: in Deutschland ist man sehr begrenzt was Experimente und Risiko angeht. Wenn Freunde von mir was Neues im Gemeindeumfeld versuchen, müssen sie sich häufig alleine durchschlagen und es fehlt die Unterstützung. Daher wollen wir ein bewusstes Experimentierfeld schaffen, wo wir neue Formen und Ansätze von Gemeinde unterstützen, fördern und davon lernen wollen.

Wir wollen den Rand (Fringe) bewusst kultivierien und damit unsere Ansätze zu Gründung erweitern.

Wir wollen als Fringe-Team experimentelle Gründungen von Glaubensgemeinschaften unterstützen. Gemeinsam haben wir einen Prozess definiert der Innovative Gründer oder Gründungsteams zwei Jahre aktiv begleitet und unterstützt. Die Ansätze und Erfahrungen der Gründungen sollen dann der Vinyard - Bewegung, bzw. anderen Gründern zugänglich gemacht werden.

Der Fringe-ProzessDie Form in der Gründung ist dabei offen, sollte aber jenseits klassischer Gemeindemodelle liegen. Das Projekt ist zunächst in erster Linie für Ansätze innerhalb der Vineyard konzipiert, ist aber auch offen Gründungen außerhalb der Bewegung zu unterstützen. Weitere Informationen unter: http://quarequa.wordpress.com/fringe-vineyard-gemeindeinnovation/.

Ein Traum von Gemeinde …

Gemeinde muss sich verändern, wenn sie Glaube in einer zunehmend entchristlichten Gesellschaft authentisch und überzeugend leben will. Der Glaube an Jesus Christus hat nichts von seiner Relevanz und Sprengkraft verloren, wenn er überzeugend gelebt wird. Zukunftsweisende Gemeinden fördern diesen Glauben und geben Hilfen, dass Nachfolge konkret wird. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter, Pfarrer, Gemeindeleiter, Diakone, Kirchengemeinderäte, …. stehen inmitten ieser Herausforderung. Manche Träume von Gemeinde werden eher zu Alpträumen. Damit dies nicht geschieht, braucht es eine gemeinsame nach vorne gerichtete Perspektive, gegenseitige Unterstützung, Ermutigung, Neuorientierung, Rückbesinnung auf biblische Prinzipien um gesellschaftlichen Veränderungen sinnvoll zu begegnen.

>>> Download: Flyer

Freitag, 5.12.2008, 19:30 UhrHeinzpeter Hempelmann
· Einführung ins Thema: Ein Traum von Gemeinde-Gemeinde nach vorne träumen (Pfr. H.Hofmann)
· Referat; Dr. Heinzpeter Hempelmann: Kirchen, Christen, Christus in der Postmoderne. 11 Impulse.
· Aussprache: Wie haben Sie das gemeint, Herr Dr. Hempelmann? Was bedeutet das für meinen Ort?
Hempelmann will provozieren, die gesellschaftlichen Umbrüche als Chance zu begreifen: „Wer heute die Menschen erreichen will, muss sich zu ihnen hinbegeben und sich auf sie einstellen; sich in ihre Lebenszusammenhänge einfädeln,um in diesen relevant zu sein.“

Samstag, 6.12. 2008, 9:30- 18:30
· Gemeinde, die Kreise zieht. Jochen Hackstein. Kleingruppen gründen, leiten und multiplizieren.
· Kleingruppen, Chance und Herausforderung
· Der Kleingruppenleiter, Persönlichkeitsentwicklung.Jochen Hackstein
· Kleingruppen, Modelle
· Praktisches Einüben und Hilfen
· Anwendung in der Gemeinde.

Im Mittelpunkt stehen weniger die Techniken, sondern Motivation und gegenseitige Ermutigung mit dem Ziel Menschen in Jüngerschaft zu führen und zu begleiten, als Bausteine für lebendige Gemeinde.

>>> Download: Flyer

Die Akte ich - Lesenswert!

Es gibt so manch missionarische Anstrengung im Internet und vieles rangiert unter ’sie haben sich bemüht’. Heute traf ich auf eine Initiative, die ich einfach klasse finde! Lebensnah, authehtisch, zeitgemäß kurz und relevant. Schaut doch mal vorbei bei der ‘Akte-Ich’!

Netzwerk L.E.B.E.N.

L.E.B.E.N.
Meine Reise zu einem jesusmäßigen LebenL.E.B.E.N. | Meine Reise zu einem jesusmäßigen Leben

L – Lernen und Wachsen
E – Einheit und Ganzheit in der Spiritualität
B – Bevollmächtigung und Führung
E – Erkenntnis durch biblische Einsichten
N – Nachfolge feiern

Um was geht es?
Wenn Menschen in Verantwortung stehen brauchen sie Ergänzung, Ermutigung und Ausrichtung, um die gestellten Aufgaben gut zu bewältigen. L.E.B.E.N. ist das Netzwerk der Vineyard-Gemeinschaften in Württemberg und will Menschen miteinander verbinden, Weggemeinschaft ermöglichen und einen jesusmäßigen Lebensstil fördern.

An wen richtet sich L.E.B.E.N.?
An Frauen und Männer, die sich in der Vineyard beheimatet wissen oder mit ihr freundschaftlich verbunden sind und an verschiedenen Orten in Verantwortung stehen, wie

  • Gründer von Gemeinschaften oder Gemeinden
  • Leiter und verantwortliche Mitarbeiter aus den Vineyards
  • Pfarrer, Leiter oder verantwortliche Mitarbeiter aus Kirchengemeinden oder Werken
  • Führungskräfte aus profit oder non-profit Organisationen
  • Menschen, die andere Menschen fördern und führen (wollen)

Wie läuft L.E.B.E.N. ab?L.E.B.E.N. | Bausteine
Der Name ist Programm. Menschen kommen in Kleingruppen zusammen und gestalten fünf Elemente, die ihnen helfen auf Kurs zu bleiben, positive Gewohnheiten zu entwickeln und in alltagstaugliche Jüngerschaft zu wachsen.

L – Lernen und Wachsen
In der Spur Jesu zu gehen bedeutet aufmerksames Lernen und achtsames Wachsen:
Vom Leben und von ihm. Ereignisse und Gelegenheiten wahrzunehmen, umzukehren und  im Glauben Schritte zu gehen.

E – Einheit und Ganzheit in der Spiritualität
Im Leben Jesu erkennen wir drei Grundbewegungen: Zu Gott, zueinander und in die Welt. Diese Bewegungen wollen wir persönlich sowie gemeinsam nachvollziehen.

B– Bevollmächtigung und Führung
Jüngerschaft sowie alles leben und lernen vollzieht sich in Phasen. Unterschiedliche Zeiten bringen unterschiedliche Aufgaben und Schwerpunkte mit sich. Hier gilt es sich und andere angemessen anzuleiten.

E – Erkenntnis durch biblische Einsichten
Regelmäßiges Bibellesen ist eine wichtiges Element für geistliches Wachstum. Wir vereinbaren was und wie viel wir in der Bibel in einer Woche lesen wollen und sprechen anschließend darüber.

N – Nachfolge feiern
Gewohnheiten prägen unser Leben. Im Rahmen eines Kalenderjahres werden wir jeden Monat eine der 12 jesusmäßigen Gewohnheiten bedenken und uns zur Umsetzung ermutigen.

Wie kann ich dabei sein?L.E.B.E.N. | Spielregeln
L.E.B.E.N. ist ein überregionales Netzwerk. Das bedeutet die Treffen finden zum einen am Telefon und zum anderen persönlich statt.

  • Telefon-Call
    Einmal im Monat kommen die L.E.B.E.N.-Gruppen (2-7 Personen) am Telefon zusammen. Die fünf Bausteine werden je nach Bedarf und Lage eingesetzt. Wir beten miteinander, besprechen uns, trinken Kaffee. Kurz: Wir haben eine gute Zeit
  • Treffen
    Mehrmals im Jahr kommen wir in Stuttgart zusammen für einen Abend und einmal für einen Tag. Sollten mehrere Gruppenentstehen treffen sich hier alle L.E.B.E.N.-Netzwerker zu leidenschaftlicher Anbetung, hören motivierende Inputs und natürlich gehen wir in die Kleingruppen um die fünf Bausteine durchzugehen.
  • Gäste
    Du kannst einmal als Gast bei einem Treffen dabei sein oder auch Personen mitbringen, sodass sie erste Erfahrungen sammeln können. An Telefon-Calls können sich Gäste nicht beteiligen.
  • Freunde
    Du bist mit der Vineyard freundschaftlich verbunden? Dann bist Du herzlich eingeladen an L.E.B.E.N. teilzunehmen. Wichtig ist, jeweils für ein Jahr verbindlich dabei zu sein sowie die Spielregeln aktiv mitzutragen. Das bringt Stabilität und Klarheit in die Gruppen und die Treffen.
  • Weinbären –  Vineyardler
    Vineyard ist dein geistliches Zuhause? Dann lass uns unsere Weggemeinschaft auf diese Weise fortsetzen, denn du bist herzlich eingeladen an L.E.B.E.N. teilzunehmen.

L.E.B.E.N. - der KompassL.E.B.E.N. | Kompass Bild
Der Kompass beschreibt alle fünf Elemente von L.E.B.E.N. anschaulich und kompakt. Er ist handlich und ist als Dein ständiger Begleiter griffbereit, wenn Du Dich mit Deinen Freunden triffst oder wenn Du in persönlicher Begegung Menschen in Jüngerschaft anleitest. Auf 18 Seiten ist anschaulich, mit vielen Fragen und Checklisten und ansprechenden Zitaten alles zur Hand. 18 Seiten, ringgebunden, 4-farbig, kartoniert.

L.E.B.E.N. | Journal BildL.E.B.E.N. - das Journal
Das Journal ist Dein täglicher Begleiter auf Deiner Reise zu einem jesusmäßigen Leben. Tagebuchschreiben ist seit je her eine gute Gewohnheit. Die eigenen Gedanken und Einsichten festhalten. Gebetsanliegen und jesusmässige Erlebnisse aus dem Alltag notieren. Das Journal lädt Dich mit seinen ansprechend gestalteten Seiten ein mit persönlichen Einträgen wichtige Wegstrecken Deiner Reise festzuhalten und inspiriert dich mit guten Texten, Leitfragen und viel Raum für Notizen die 12 jesusmässigen Gewohnheiten einzuüben. 128 Seiten, ringgebunden, 4-farbig, kartoniert.