Carolin Gaiser von “SEiN.WERK” über L.E.B.E.N.

Auf dem Fußballplatz ist es ganz normal. Auch im kleinsten Verein gilt: Wer unter der Woche nicht beim Training war, kann am Sonntag nicht spielen. Das kam mir früher übertrieben vor, aber für die Spieler schien es eine klare Sache zu sein. Ausnahmen gab es und es kam auch auf den Trainer an, aber in den meisten Fälle galt: Wer nicht trainierte, spielte nicht.

fußballfeldAls Christen geht es für uns weniger um die Frage „Wer steht Sonntags mit der Mannschaft auf dem Platz?“ oder „Wie trainieren wir für den Sonntag?“. Aber dafür stellt sich mir die Frage „Wofür trainiert man eigentlich als Christ?“

Ich bin fasziniert von dem Gedanken, dass wir als zusammengestellte Mannschaft, gemeinsam unterwegs sind und FÜR etwas trainieren. Dass es etwas gibt wie „geistliche Fitness“ oder „Ausdauer im Gebet“.

Als mir Marcus Hausner im Januar beim Gründertraining (noch so ein Training ;)) L.E.B.E.N. vorgestellt hat, da fing mein Herz an schneller zu schlagen, denn was ich sah war etwas sehr Einfaches, kombiniert mit viel Freiheit und dem Ziel auf meiner Reise mit Jesus weiterzukommen.

In der Zwischenzeit haben Marcus Hausner, Frauke Junghans und ich aus dem Material einen ganzen Kurs entwickelt, ich bin L.E.B.E.N.-Trainerin geworden und immer mehr begeistert von dem Potential, das in L.E.B.E.N. steckt.

 Im Oktober gehts los mit den ersten drei Regio-Gruppen und dem Jahreskurs. Was ich mir dafür erhoffe?

  • dass wir erleben, wie sich das gemeinsame Training auswirkt und wir mehr Tore schießen und viel weniger foulen.
  • dass Menschen entdecken, wie groß unser Spielfeld ist und was für ein Segen sie z.B. an ihrem Arbeitsplatz sein können.
  • dass wir Zeit zum feiern und zum Leben teilen finden. Dass wir erleben, was Jesus meint, wenn er uns die Fülle des Lebens verspricht.
  • dass wir ermutigt werden, selbst als Trainer für andere da zu sein. Das ist ein harter Job, man muss viel motivieren und fördern, aber es ist auch herrlich gemeinsam zu gewinnen.

Na dann, nichts wie ab zum Training, oder?  

caro-gaiser.jpgCarolin Gaiser ist 29 Jahre, wohnt in Stuttgart und gerade dabei, sich selbstständig zu machen. Durch “SEiN.WERK” will sie Menschen, Teams oder Gemeinden beraten, verschiedene Seminare durchführen und  als L.E.B.E.N. Trainerin gemeinsam mit anderen trainieren für den ganz normalen Wahnsinn des Lebens. Weitere Infos, Homepage und Angebote gibt es in nächster Zeit oder in Kürze hier auf www.vineyard-filstal.de, bei facebook oder unter www.sein-werk.de.

Interview mit Jochen Hackstein zum Gründertraining in Berlin 2010

jochen hacksteinJochen Hackstein lebt in Berlin und ist
zusammen mit seiner Frau im Leitungsteam
der Evangelischen Laienbewegung
“Vineyard Netz Berlin e.V.”.

OnlineRedaktion: Im Herbst steht das Gründertraining in Berlin an. Was sind deine Hoffungen, nachdem die erste Runde in Stuttgart so gut angelaufen ist?

Jochen: Ich liebe einfach meine Stadt Berlin und die fünf neuen Bundesländer. Es gibt so viele Menschen, die noch nie die Chance hatten, das Evangelium auf eine Art und Weise zu hören, die für sie verständlich ist. Ich glaube einfach daran, dass Gemeindegründung die beste Möglichkeit ist, das Evangelium zu streuen. Meine Hoffnung ist, dass wir möglichst viele Gründer finden, fördern und dann auch freisetzen, um einen möglichst guten Job zu machen.

gründertrainingOnlineRedaktion: Jochen du bist selbst Gründer einer Vineyard in Berlin. Gab es etwas Vergleichbares wie das Gründertraining, als du selbst losgelegt hast?

Jochen: Zumindest war mir nichts bekannt. Ich habe mich durch diverse Materialien gearbeitet, wie z.B. den Gemeindegründungswerkzeugkasten von Bob Logan. Das Gründertraining hat aber eine ganz andere Dynamik. Hier ist man zusammen mit anderen Gründern, man bekommt Coaching, man kann erfahrenen Gründern Löcher in den Bauch fragen, man wird auf die wichtigsten Dinge aufmerksam gemacht. Kurz: so etwas hätte ich mir damals auch gewünscht.

OnlineRedaktion: Wenn du an eure Anfangszeit denkst, an welchen Stellen hättest du dir damals besonders Unterstützung gewünscht?

Jochen: Ich muss sagen, dass wir in Berlin viel Unterstützung durch verschiedene Menschen aus der Vineyard Bewegung bekommen haben. Sowohl einfach nur Ermutigung durch Besuche, als auch hilfreiche Tipps durch erfahrene Personen. Ich denke aber, dass ist eher die Ausnahme und hat mit der besonderen Situation von Berlin zu tun. Ich habe mir damals Coaching auch von Außerhalb gesucht, weil dies so innerhalb unserer Bewegung noch nicht etabliert war.

OnlineRedaktion: Für wen ist das Gründertraining geeignet Jochen, welche Voraussetzungen braucht man, um sich anzumelden?

Jochen:
Generell ist es für Menschen, die irgendetwas gründen möchten. Wir haben festgestellt, dass das Wort „Gemeindegründung“ so groß klingt und dass sich das nicht gleich alle zutrauen. Es kann aber durchaus sein, dass jemand eine Kleingruppe gründet, diese wächst, sich teilt und plötzlich 20-30 Menschen da sind. Eigentlich ist das dann schon eine schöne Gemeinde.

Man kann also sagen, dass das Gründertraining etwas für Menschen ist, die
- sich auf die Gründung vorbereiten
- im Prozess der Gründung sind (also die ersten 1-3 Jahre)
- und für Menschen, bei denen die Gründung aufgrund verschiedener Umstände einen längeren Zeitraum in Anspruch nimmt.

OnlineRedaktion: Zum Schluss noch eine Frage: Warum engagierst du dich bei einem Projekt, dass andere Christen dabei unterstützt, Gemeinden zu gründen? Was ist deine persönliche Motivation?

Jochen: Ich liebe Jesus und ich liebe die Menschen, die ihn noch nicht kennen. Ich wünsche mir, dass sie eine Möglichkeit finden, ihn kennen zu lernen. Ich wünsche mir, dass Christen ihr Leben verschenken an diejenigen, die noch Jesus fern stehend sind. Und ich glaube, dass dieses Verschenken am besten im Rahmen einer Gemeinschaft geht. Deswegen träume ich von hunderten von neuen Gemeinden in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ich hoffe und bete, dass durch dieses Gründertraining Menschen ermutigt und ausgerüstet werden, solche Gemeinschaften der Liebe Gottes zu gründen.

OnlineRedaktion: Herzlichen Dank für diesen Einblick und den ermutigenden Ausblick.

Nordalb-Forum am 6. März 2010

Wie kann Nachfolge Jesu Christi in einer postmodernen Gesellschaft authentisch und überzeugend gelebt werden?
Beim NordalbForum geht es um frische Ausdrucksformen des Glaubens. Wir wollen geistliche Erneuerung beim Einzelnen fördern und Menschen befähigen, in Gemeinde und Gesellschaft hineinzuwirken. Gemeinsam mit den Teilnehmern suchen
wir nach neuen Wegen, um die vielfältigen Dimensionen des Reiches Gottes zu leben.

Am 6. März unter anderem mit Kirchenrat Dan Peter, Unternehmensberater Lars Stängle und Gernot Elsner, dem Leiter von Gospeltribe …. E-Flyer Nordalb-Forum 03_2010 (PDF) 1,25 MB

Jetzt verfügbar: Komplettpaket L.E.A.D.

L.E.A.D.-HandbuchDieses Handbuch will keine fertigen Antworten geben, sondern Menschen in Verantwortung befähigen, eigenverantwortliche und mutige Entscheidungen zu treffen.

L.E.A.D. skizziert eine Führungskultur, die mit Spannungen umgehen kann, Menschen und Aufgaben im Blick hat und damit lebensfördernd sein will. Die Arbeit mit Menschen verläuft nicht linear und vorhersagbar. Es werden Fehler gemacht und Enttäuschungen sind zu verarbeiten. Jedoch gehört es ebenso zu den besonderen Momenten, wenn Menschen ihr von Gott gegebenes Potenzial umarmen und es rückhaltlos ausleben und das Reich Gottes ausbreiten.

Die Welt beginnt sich unter den Händen gewöhnlicher Menschen zu verändern, wenn sie mit einem ungewöhnlichen Gott rechnen, der sie kennt, begabt und beauftragt.

Einen Blick wagen: Leseprobe Handbuch (PDF)

LEAD-Komplettpaket
- Handbuch (104 Seiten)
- L.E.A.D.-Kompass
- LEAD-Westentschen Checkliste
- CheckUp 12 Kompetenzen für werteorientierte Führung

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Netzwerk L.E.B.E.N.

L.E.B.E.N.
Meine Reise zu einem jesusmäßigen LebenL.E.B.E.N. | Meine Reise zu einem jesusmäßigen Leben

L – Lernen und Wachsen
E – Einheit und Ganzheit in der Spiritualität
B – Bevollmächtigung und Führung
E – Erkenntnis durch biblische Einsichten
N – Nachfolge feiern

Um was geht es?
Wenn Menschen in Verantwortung stehen brauchen sie Ergänzung, Ermutigung und Ausrichtung, um die gestellten Aufgaben gut zu bewältigen. L.E.B.E.N. ist das Netzwerk der Vineyard-Gemeinschaften in Württemberg und will Menschen miteinander verbinden, Weggemeinschaft ermöglichen und einen jesusmäßigen Lebensstil fördern.

An wen richtet sich L.E.B.E.N.?
An Frauen und Männer, die sich in der Vineyard beheimatet wissen oder mit ihr freundschaftlich verbunden sind und an verschiedenen Orten in Verantwortung stehen, wie

  • Gründer von Gemeinschaften oder Gemeinden
  • Leiter und verantwortliche Mitarbeiter aus den Vineyards
  • Pfarrer, Leiter oder verantwortliche Mitarbeiter aus Kirchengemeinden oder Werken
  • Führungskräfte aus profit oder non-profit Organisationen
  • Menschen, die andere Menschen fördern und führen (wollen)

Wie läuft L.E.B.E.N. ab?L.E.B.E.N. | Bausteine
Der Name ist Programm. Menschen kommen in Kleingruppen zusammen und gestalten fünf Elemente, die ihnen helfen auf Kurs zu bleiben, positive Gewohnheiten zu entwickeln und in alltagstaugliche Jüngerschaft zu wachsen.

L – Lernen und Wachsen
In der Spur Jesu zu gehen bedeutet aufmerksames Lernen und achtsames Wachsen:
Vom Leben und von ihm. Ereignisse und Gelegenheiten wahrzunehmen, umzukehren und  im Glauben Schritte zu gehen.

E – Einheit und Ganzheit in der Spiritualität
Im Leben Jesu erkennen wir drei Grundbewegungen: Zu Gott, zueinander und in die Welt. Diese Bewegungen wollen wir persönlich sowie gemeinsam nachvollziehen.

B– Bevollmächtigung und Führung
Jüngerschaft sowie alles leben und lernen vollzieht sich in Phasen. Unterschiedliche Zeiten bringen unterschiedliche Aufgaben und Schwerpunkte mit sich. Hier gilt es sich und andere angemessen anzuleiten.

E – Erkenntnis durch biblische Einsichten
Regelmäßiges Bibellesen ist eine wichtiges Element für geistliches Wachstum. Wir vereinbaren was und wie viel wir in der Bibel in einer Woche lesen wollen und sprechen anschließend darüber.

N – Nachfolge feiern
Gewohnheiten prägen unser Leben. Im Rahmen eines Kalenderjahres werden wir jeden Monat eine der 12 jesusmäßigen Gewohnheiten bedenken und uns zur Umsetzung ermutigen.

Wie kann ich dabei sein?L.E.B.E.N. | Spielregeln
L.E.B.E.N. ist ein überregionales Netzwerk. Das bedeutet die Treffen finden zum einen am Telefon und zum anderen persönlich statt.

  • Telefon-Call
    Einmal im Monat kommen die L.E.B.E.N.-Gruppen (2-7 Personen) am Telefon zusammen. Die fünf Bausteine werden je nach Bedarf und Lage eingesetzt. Wir beten miteinander, besprechen uns, trinken Kaffee. Kurz: Wir haben eine gute Zeit
  • Treffen
    Mehrmals im Jahr kommen wir in Stuttgart zusammen für einen Abend und einmal für einen Tag. Sollten mehrere Gruppenentstehen treffen sich hier alle L.E.B.E.N.-Netzwerker zu leidenschaftlicher Anbetung, hören motivierende Inputs und natürlich gehen wir in die Kleingruppen um die fünf Bausteine durchzugehen.
  • Gäste
    Du kannst einmal als Gast bei einem Treffen dabei sein oder auch Personen mitbringen, sodass sie erste Erfahrungen sammeln können. An Telefon-Calls können sich Gäste nicht beteiligen.
  • Freunde
    Du bist mit der Vineyard freundschaftlich verbunden? Dann bist Du herzlich eingeladen an L.E.B.E.N. teilzunehmen. Wichtig ist, jeweils für ein Jahr verbindlich dabei zu sein sowie die Spielregeln aktiv mitzutragen. Das bringt Stabilität und Klarheit in die Gruppen und die Treffen.
  • Weinbären –  Vineyardler
    Vineyard ist dein geistliches Zuhause? Dann lass uns unsere Weggemeinschaft auf diese Weise fortsetzen, denn du bist herzlich eingeladen an L.E.B.E.N. teilzunehmen.

L.E.B.E.N. - der KompassL.E.B.E.N. | Kompass Bild
Der Kompass beschreibt alle fünf Elemente von L.E.B.E.N. anschaulich und kompakt. Er ist handlich und ist als Dein ständiger Begleiter griffbereit, wenn Du Dich mit Deinen Freunden triffst oder wenn Du in persönlicher Begegung Menschen in Jüngerschaft anleitest. Auf 18 Seiten ist anschaulich, mit vielen Fragen und Checklisten und ansprechenden Zitaten alles zur Hand. 18 Seiten, ringgebunden, 4-farbig, kartoniert.

L.E.B.E.N. | Journal BildL.E.B.E.N. - das Journal
Das Journal ist Dein täglicher Begleiter auf Deiner Reise zu einem jesusmäßigen Leben. Tagebuchschreiben ist seit je her eine gute Gewohnheit. Die eigenen Gedanken und Einsichten festhalten. Gebetsanliegen und jesusmässige Erlebnisse aus dem Alltag notieren. Das Journal lädt Dich mit seinen ansprechend gestalteten Seiten ein mit persönlichen Einträgen wichtige Wegstrecken Deiner Reise festzuhalten und inspiriert dich mit guten Texten, Leitfragen und viel Raum für Notizen die 12 jesusmässigen Gewohnheiten einzuüben. 128 Seiten, ringgebunden, 4-farbig, kartoniert.